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Was ist Ultra HDR?

Ultra HDR ist ein Fotoformat, das die hellen Bereiche eines Bildes auf HDR-Bildschirmen physisch zum Leuchten bringt — und auf allen anderen Bildschirmen ein ganz normales JPEG bleibt. Es ist der Gain-Map-Standard hinter den HDR-Fotos auf modernen iPhones, Android-Smartphones, Instagram und Google Photos. Hier erfährst du genau, was es ist und wie es funktioniert.

Sehen Sie den Unterschied

SDR
Foto in SDR und HDR
HDR
Foto in SDR und HDR

Ultra HDR in einem Satz

Eine Ultra-HDR-Datei ist ein gewöhnliches JPEG mit einer zusätzlich eingebackenen Ebene: einer Gain Map. Das Basisbild ist das Standardfoto, das jeder Bildschirm anzeigen kann; die Gain Map ist eine Graustufenanweisung, die HDR-fähigen Displays sagt, wie viel heller jedes Pixel dargestellt werden soll. Auf einem HDR-Bildschirm leuchten die Lichter — die Sonne, Neon, Reflexionen — über reines Weiß hinaus. Auf jedem anderen Bildschirm siehst du einfach das normale JPEG.

So funktioniert die Gain Map

Die Gain Map ist ein Multiplikator pro Pixel. Wo sie dunkel ist, zeigt das Display die Basishelligkeit; wo sie hell ist, hebt das Display diesen Bereich in den zusätzlichen Helligkeitsbereich (das HDR-‚Headroom‘) an, der dem Bildschirm zur Verfügung steht. Da der Boost als separate Map gespeichert wird, sieht dieselbe Datei sowohl auf SDR- als auch auf HDR-Bildschirmen korrekt aus — kein Clipping, keine kaputten Farben. MakeHDR berechnet diese Gain Map aus der Luminanz deines eigenen Fotos, in 32-bit float, no AI und ohne erfundene Details.

Ultra HDR vs. HDR10 und Dolby Vision

HDR10 und Dolby Vision sind Videostandards — sie beschreiben HDR für Filme und Fernsehen. Ultra HDR ist das Pendant für Fotos: ein Gain-Map-Format für Standbilder, standardisiert als ISO 21496-1, mit Adobes Gain-Map-XMP. Google führte den Namen ‚Ultra HDR‘ auf Android ein; Apple verwendet denselben ISO-Gain-Map-Ansatz für die HDR-Fotos des iPhone. So leuchtet ein einziges Ultra-HDR-JPEG auf Android, iOS und im Web.

Wo Ultra-HDR-Fotos in HDR angezeigt werden

Ultra HDR wird in Google Photos, der iOS-Fotos-App, Chrome und Safari sowie in Apps, die es unterstützen, etwa Instagram, in HDR gerendert. Auf Smartphones und Laptops mit HDR-Bildschirmen — den meisten modernen Geräten — werden die Lichter physisch heller. Auf älteren SDR-Bildschirmen wird das eingebettete Basis-JPEG normal angezeigt, sodass nichts kaputt oder ausgewaschen aussieht. Dieser elegante Fallback ist der Grund, warum Ultra HDR sich überall bedenkenlos einsetzen lässt.

So erstellst du ein Ultra-HDR-Foto

Du brauchst weder eine 32-Bit-Photoshop-Pipeline noch kostenpflichtige Plug-ins. MakeHDR verwandelt jedes fertige JPEG, PNG oder HEIC direkt in deinem Browser in eine normgerechte Ultra-HDR-Datei — es berechnet die Gain Map lokal aus deinem Bild, no AI und ohne Upload. Lege ein Foto ab, wähle die HDR-Stärke und lade das Ultra-HDR-JPG herunter.

Häufig gestellte Fragen