Ultra HDR vs. HDR10 und Dolby Vision
Die HDR-Bezeichnungen lassen sich leicht verwechseln. HDR10 und Dolby Vision sind Video-Standards — sie beschreiben HDR für Filme, Fernsehen und Streaming. Ultra HDR ist der Foto-Standard. Sie lösen dieselbe Idee (hellere Highlights) für unterschiedliche Medien. Hier ist, wie sie sich unterscheiden und welchen deine Bilder tatsächlich verwenden.
Sehen Sie den Unterschied


HDR10 und Dolby Vision: HDR für Video
HDR10 und Dolby Vision sind Formate für Video — sie teilen einem Fernseher oder Player mit, wie helles, kontrastreiches Material dargestellt werden soll, anhand von Metadaten über Helligkeitsstufen (und, bei Dolby Vision, Daten pro Szene oder pro Frame). Sie sind für Streaming, Blu-ray und Spielkonsolen gebaut. Auf Standbilder treffen sie nicht zu.
Ultra HDR: HDR für Fotos
Ultra HDR ist das Pendant für Standbilder: ein JPEG mit eingebetteter Gain-Map, standardisiert als ISO 21496-1 mit Adobes Gain-Map-XMP. Es ist das, was die Fotos auf iPhone, Android, Instagram und Google Photos leuchten lässt. Google nannte es auf Android 'Ultra HDR'; Apple nutzt denselben ISO-Gain-Map-Ansatz für iPhone-HDR-Fotos.
Gleiches Ziel, anderer Mechanismus
Sie alle zielen darauf ab, Lichter heller als gewöhnliches Weiß auf einem fähigen Display zu zeigen. Aber Video-HDR trägt Helligkeit als Stream-Metadaten für einen Decoder, während Ultra HDR sie als Gain-Map im Bild eingebettet trägt, mit einem normalen JPEG darunter zur Kompatibilität. Deshalb öffnet ein Ultra HDR-Foto überall dort, wo ein JPEG öffnet.
Welches nutzen meine Bilder?
Ihre Fotos nutzen Ultra HDR (Gain-Map / ISO 21496-1) — nicht HDR10 oder Dolby Vision. Wenn ein Freund ein 'HDR-Foto' von seinem iPhone schickt, ist es ein Gain-Map-Bild. HDR10 und Dolby Vision gelten für Video; MakeHDR kann Video auch in echtes HDR (BT.2020, PQ oder HLG) umwandeln, was ein separater Weg von der Foto-Gain-Map ist.
Wie man ein Ultra HDR-Foto erstellt
MakeHDR verwandelt jedes JPEG, PNG oder HEIC in Ihrem Browser in ein standardkonformes Ultra HDR-Foto — es baut die Gain-Map lokal, ohne KI und ohne Upload, sodass Ihr Bild auf HDR-Bildschirmen leuchtet und überall sonst ein normales JPEG bleibt.