Was ist HDR-Video?
HDR-Video zeigt die hellen Bereiche eines Clips — die Sonne, Neon, Reflexionen — heller als gewöhnliches Weiß auf einem HDR-Bildschirm, mit satteren Farben. Es ist ein anderer Mechanismus als bei HDR-Fotos, aber dieselbe Idee. So funktioniert HDR-Video und so erstellen Sie Ihr eigenes.
Sehen Sie echtes HDR-Video
HDR-Video in einem Satz
Ein HDR-Video speichert Helligkeit in 10 Bit über einen weiten Farbraum (BT.2020) und kennzeichnet sich mit einer Transferfunktion (PQ oder HLG), die einem Display sagt, wie hell jedes Pixel sein soll. Auf einem HDR-Bildschirm gehen die Lichter über Weiß hinaus; auf einem SDR-Bildschirm spielt es als normales Video.
PQ und HLG: die zwei HDR-Video-Geschmacksrichtungen
PQ — die Basis von HDR10 und Dolby Vision — bildet Pixelwerte auf absolute Helligkeit in Nits ab, üblich für Streaming und Mastering. HLG (Hybrid Log-Gamma) ist eine broadcast-freundliche Kurve, die auch auf SDR-Bildschirmen vernünftig aussieht. MakeHDR kann beides ausgeben, im Browser oder in der MakeHDR-App.
HDR-Video vs. HDR-Fotos (Ultra HDR)
Fotos nutzen Ultra HDR — ein JPEG mit eingebetteter Gain-Map (ISO 21496-1). Video nutzt keine Gain-Map; es trägt HDR als 10-bit-BT.2020-Signal plus einem PQ- oder HLG-Tag im Bitstream. 'HDR' bedeutet also zwei unterschiedliche Dateimechanismen für Standbilder und Bewegtbild, auch wenn das visuelle Ziel — hellere Lichter — dasselbe ist.
Wie die SDR-zu-HDR-Konvertierung funktioniert
Einen SDR-Clip zu konvertieren bedeutet, seine Lichter mit einer Gain-Kurve in den HDR-Headroom anzuheben und dann BT.2020 mit einem PQ- oder HLG-Tag zu encodieren. MakeHDR wendet dieselbe Gain-Kurve wie bei seinen Fotos an — keine KI, keine erfundenen Details — sodass die Helligkeit, die Sie bereits aufgenommen haben, heller dargestellt wird, nicht fabriziert.
Wie man ein HDR-Video macht
In Chrome, Edge oder Android konvertiert MakeHDR einen Clip auf Ihrem Gerät in eine HDR-Datei — ohne Upload. Wo Ihr Browser HEVC codieren kann (zum Beispiel Chrome auf macOS), erhalten Sie ein HDR-MP4, das in Chrome, Safari, QuickTime und iPhone Photos spielt; andernfalls ein VP9-WebM, das in Chrome, Edge und Android spielt. Safari und iPhone können HDR-Video im Browser noch nicht erstellen — dafür gibt es die MakeHDR-App: Hardware-Encoding zu 10-bit-HEVC-MOV bei 4K ohne Limit. Clip ablegen, Stärke wählen und herunterladen.